Experten aus ganz Deutschland trafen sich beim 26. Dresdner Fernwärme-Kolloquiums des Energieeffizienzverbandes AGFW, um über die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Fernwärme und die neuesten technischen Entwicklungen zu diskutieren. AGFW-Präsident Dr.-Ing. Hansjörg Roll forderte von der Bundespolitik und den Ländern ein klares Bekenntnis zu Transformation und Ausbau der Wärmenetze in Deutschland. Die Unternehmen der Branche investierten Jahr für Jahr viele Millionen Euro in den Kohleausstieg und die Nutzung Erneuerbarer Energien. Sie seien auch weiter bereit, ihren Beitrag zu leisten, benötigten dafür aber Planungssicherheit und praxisnah ausgerichtete Förderprogramme.

„Um die in diesem Jahr noch einmal verschärften Klimaziele zu erreichen, bedarf es zusätzlicher Maßnahmen im Energie- und Gebäudesektor“, so Dr.-Ing. Roll. „Der Fernwärme kommt bei diesen Bemühungen eine entscheidende Rolle zu. Ihr Anteil am Wärmebedarf der Gebäude kann langfristig auf rund 30 Prozent gesteigert werden. Mit dem Bau neuer und der Transformation bestehender Wärmenetze bis 2030 können so insgesamt rund 39 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden.“

Datum/Zeitraum: 28.09.2021

Kunde: AGFW